Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Aufgaben der Gewässerkunde

Dauerstrommeßgerät

Abbildung oben:
Absenken eines Dauerstrommessgerätes
Um die Gewässer für die Schifffahrt nutzbar zu machen, ist es notwendig, seine Eigenschaften genau zu studieren. Jedes Gewässer hat seine hydrologische Dynamik. Im Tidefluss wird es bestimmt durch die Form und Größe des Flussbettes und seiner Ufer, den Zuflüssen aus dem Binnenbereich von oberstrom und von der einlaufenden Tide aus der Nordsee mit ständig wechselnden Wasserständen unterstrom.

Für die Nutzung der Gewässer durch die Schifffahrt ist der Fluss entsprechend den aktuellen Erfordernissen zu beobachten und zu unterhalten. Dies erfordert eine genaue Erkundung des Gewässers. Hierzu sind zu zählen:

  • Wasserstände
  • Strömungen
  • Grundwasserstände
  • Eisgang
  • Gewässerbett

Die Gewässerkunde erfasst die umfangreichen Daten, wertet sie aus und stellt sie den Nutzern zur Verfügung.

Der Einfluss der Tide in Weser und Hunte wird durch Wehre und Schleusen begrenzt. Nach oberhalb schließt sich jeweils ein staugeregelter Fluss an. In der Weser sindes das Bremer Weserwehr und die Bremer Weserschleuse mit der Stauhaltung Hemelingen, in der Hunte an der Schleuse Oldenburg sind es der Küstenkanal und die gehobene Hunte.

Im Rahmen des Betriebs der Wasserstraße werden die Hochwasser- und Sturmflutereignisse beobachtet und ein interner Informationsdienst aufrechterhalten, der besonders im Katastrophenfall mit den zuständigen Landesverwaltungen eng zusammenarbeitet.

Informationen über den Hochwasserschutz- und Bremen erhalten Sie auf http://www.innig.uni-bremen.de
und http://www.umwelt.bremen.de

In den Wintermonaten werden die Eis- und Schifffahrtsverhältnisse von Meldestationen eingeholt. Entsprechend den Eisverhältnissen wird die Schifffahrtsstraße gesperrt und der Eisbrechereinsatz koordiniert.