Inhalt: Gewässerkunde
- Das Team der Gewässerkunde:
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Leiterin Frau Piechotta,
Frau Mastrangelo-Michael,
Herr Heurich,
Herr Schmele,
Herr Stache
Für Bau und Unterhaltung des Flussbettes und der Bauwerke wie z.B. Uferböschungen, Buhnen, Kaianlagen, Wehre und Schleusen liefert die Gewässerkunde die Grundlagen, indem sie Messungen und Untersuchungen der Wasser- und Grundwasserstände, Strömungen, Wellen, Eisgänge und des Gewässerbettes durchführt.
Das Flusssystem in unserem Amtsbereich ist von großer Vielfalt geprägt:
- die Mittelweser mit der Stauhaltung oberhalb des Weserwehres.
- die für große Schiffe ausgebaute Unterweser mit einer Tideschwankung (Tidenhub Thb) von bis zu 4,00 m in Bremen und Riffel (Sanddünen) auf der Gewässersohle von bis zu 4,0 m Höhe.
- die schmale Hunte mit einem Thb von ca. 2,60 m in Oldenburg, auf der auch Seeschiffe nach Oldenburg gelangen und die augenblicklich ausgebaut wird.
- der staugeregelte Küstenkanal oberhalb der Schleuse Oldenburg
- die weitgehend naturbelassenen Flüsse Lesum, Hamme und Wümme mit einem abgeschwächten Tideeinfluss in Borgfeld (Thb 1,00 m) und der Beeinflussung der Wasserstände durch die Steuerung des Lesumsperrwerkes.
Daraus ergeben sich unsere Schwerpunkte und Besonderheiten:
- Betrieb und Auswertung der gewässerkundlichen Pegel zur Wasserstandserfassung als Grundlage für Neubau, Betrieb und Unterhaltung der Wasserstraße und der Anlagen.
- Strömungsmessungen mit automatisch aufzeichnenden Geräten über längere Zeiträume
- Wissenschaftliche Begleitung der Veränderungen z.B. der Wasserstände, der Strömungen und des Gewässerbettes durch Baumaßnahmen und Unterhaltung.
- Aktualisierung und Fortschreibung des Betriebsplans für die Regelung des Staus in der Stauhaltung Hemelingen (Mittelweser) und Schleuse Oldenburg (Küstenkanal).
- Regelung des Eismeldedienstes als Entscheidung für die Sperrung der Schifffahrtsstraße und den Eisbrechereinsatz.
Wenn Sie Fragen haben, das Team der Gewässerkunde ist jederzeit für Sie da.