Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen

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Inhalt: Seeschifffahrt

Seeschiff
Seeschiff auf der Unterweser
Die Seeschifffahrt ist für die Bundesrepublik Deutschland als hochindustrialisiertes Land von besonderer Bedeutung für den Außenhandel und für die Versorgung mit Rohstoffen. In Tonnen gemessen erreichte 1996 der Versand 69,1 Mio. t und der Empfang 129,5 Mio. t. Im Jahr 1997 wurden über den Seeweg 136,2 Mio. t ein- und 69,1 Mio. t Waren ausgeführt.
Bei den eingeführten Waren handelt es sich vornehmlich um Rohöl und andere als Massengüter transportierte Produkte wie z.B. Mineralstoffe, Holz, Stahl und Getreide. Daneben werden mit einer Vielzahl von Spezialfahrzeugen Container, Kraftfahrzeuge, Papier, verflüssigte Gase etc. angeliefert. Der Export wird vornehmlich von Fertigprodukten und veredelten Grundstoffen bestimmt, die im Rahmen internationaler Handelsverbindungen weltweit vertrieben werden.

Der Streckenabschnitt der Unterweser zwischen Brake und Bremen ist durchgängig auf eine Tiefe auf 9 m unter Seekartennull (SKN) ausgebaut. Dies erlaubt bestimmten Schiffen mit einem Tiefgang bis 10,70 m die Fahrt zu den Bremischen Häfen.

Der Hafen Oldenburg ist ebenfalls mit Seeschiffen bis zu einem Tiefgang von 4 m erreichbar.